Häkelpina

Auf das Wesentliche reduziert und dabei trotzdem glänzend in Szene gesetzt:
Häkelmich final

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genau das gelingt der avantgardistischen Tischleuchte Häkelpina. Sie hat sich ihres alten Kleides entledigt und stattdessen ihr filigranes Drahtgestell in einen hautengen Häkelanzug aus goldenem Lurexgarn gezwängt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchmeichelhaft betont dieser ihre schlanke Figur und umgarnt dabei eine exklusive Retro-Glühbirne, die mit Kohlefaden-Glühdrähten ein zauberhaft goldenes Licht erzeugt. Funkelnd reflektiert dieses im goldenen Lurex und tanzt dabei auf der brüchigen Struktur des Häkelwerks.

Von ganz besonderer Gestalt ist jedoch ihre Stehle, der sie auch ihren Namen, Häkelpina, verdanken hat. Ihr Hauptelement ist ein detailliert gestalteter Pinienzapfen (dt. Zirbelnuss) aus Bronze, eingefasst in sandfarbenen Onyxmarmor. Diese Stehle ist ein wahrhaft seltenes Exemplar.

Dabei ist der Pinienzapfen als Symbol in der Kunst weithin bekannt. Steht er doch für Fruchtbarkeit, ewiges Leben, Bewusstsein und spirituelle Erleuchtung. Gelehrte Indiens gehen davon aus, dass die spirituelle Energie im Körper, die sogenannte Kundalini, die in der Basis der Wirbelsäule ruht, im Moment der Erleuchtung in das dritte Auge (die Zirbeldrüse) aufsteigt. Die erweckte Kundalini steht für die Ausrichtung und Verschmelzung der menschlichen Energiezentren (Chakren) und soll der eine und einzige Weg sein, um “göttliche Weisheit”, reine Freude, reines Wissen und reine Liebe zu erreichen.

Häkelpina, eine kleine Tischleuchte, in der mehr steckt, als man zuerst denkt. Sie leuchtet nicht nur, sondern strahlt zudem Unsterblichkeit, göttliche Weisheit und reine Liebe aus.

Häkelpina – die Erleuchtete.

Anmerkung: Die zapfenförmige Zirbeldrüse sitzt im geometrischen Zentrum unseres Gehirns und ist eng verknüpft mit der Wahrnehmung von Licht durch unseren Körper. Sie moduliert unseren Wach-Schlafrhythmus und wird von vielen als unser biologisches drittes Auge – als „Sitz der Seele“ betrachtet.